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Feminism is for Everybody!

How can we achieve Gender Justice and Liberation?

Sonntag, 04 Mär 2018

16:00 - 17:30 Forum Stadtpark

Nach wie vor gibt es in fast allen Ländern der Welt kaum übersehbare patriarchale Strukturen. Ungleiche Löhne, veraltete Stereotypen und ein auffallend bescheidener Prozentsatz an Frauen in Führungsetagen gehören zur Lebensrealität. Auch 100 Jahre nach den ersten breitenwirksamen Frauenrechtsbewegungen ist der Kampf um Gleichstellung aktuell.

Selbst in Europa und den USA, den vermeintlichen Leuchttürmen von Aufklärung und Demokratie, werden Frauen immer noch in einigen Medien diskriminiert, wirtschaftlich benachteiligt und sind oft mit verschiedenen Formen von Gewalt konfrontiert. Studien zufolge erlebt die Mehrheit der Frauen weltweit mindestens einmal in ihrem Leben belästigende Übergriffe. Häusliche Gewalt ist weit verbreitet, die Verurteilung der meist aus dem Familien- oder Freundeskreis stammenden Täter oft tabu. Der Einkommensunterschied zwischen Mann und Frau ist immer noch gängige Praxis, gegen die erst langsam, in wenigen Ländern wie Island und Deutschland, gesetzliche Strafen verhängt werden. Die Mehrzahl an prekären Arbeitsverhältnissen ist in Frauenhand, der Großteil der politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger sind Männer.

Während es wahrscheinlich mehr Feministinnen gibt als je zuvor, befinden sich auch antifeministische Gegenreaktionen auf dem Vormarsch. Wer sind die ProtagonistInnen? Wer unterstützt antifeministische Kampagnen und wie können sie entzaubert werden? Welche feministischen Strategien sind erfolgreich? Wie können Frauen* mehr Macht bekommen? Und was können wir alle in unserem täglichen Leben tun?

Am Podium "Feminism is for Everybody" besprechen u.a. Oksana Schachko von Femen, Mahsa Ghafari von SOS Mitmensch und Evelyn Schalk vom Women*s Action Forum die aktuellen Auseinandersetzungen um Geschlechtergerechtigkeit.

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