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utrumque (at / SE)

utrumque ist eine künstlerische Kollaboration zwischen Gerhard Eckel und Ludvig Elblaus. Seit 2018 hat das Duo eine gemeinsame Methodik für Komposition und Performance entwickelt. Ausgehend von akustischen Rückkopplungen im Raum hat sich die Arbeit auf komplexe Systeme im Allgemeinen ausgeweitet, die mit speziell entwickelter digitaler Software und physischen Instrumenten erforscht werden. Ihre Stücke und Aufführungen sind oft von langer Dauer, und meditatives, konzentriertes Zuhören ist eine wesentliche Komponente sowohl für die Interpreten als auch für das Publikum. Subtile strukturelle Veränderungen werden durch Wiederholungen mit leichten Variationen erforscht, die entweder aufgeführt werden oder das Ergebnis der sich ständig verändernden Komplexität der Orte sind, für die die Stücke komponiert wurden. Ein Großteil der Arbeit von utrumque beruht auf der digitalen Modellierung der physikalischen Akustik. Das Komponieren und Aufführen unter Einbeziehung dieser Modelle ermöglicht eine vielschichtige Herangehensweise an die Ortsspezifität und eine Auseinandersetzung mit unserem Verständnis von Präsenz durch ästhetische Implikationen für Installationen, vernetzte Performance und Mediation.

In Kooperation mit dem "Universalmuseum Joanneum – Institut für Kunst im öffentlichen Raum Steiermark"

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