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Google and the World Brain (ES,UK/2013)

89 min; ENG. OV; Regie: Ben Lewis

Seit Jahrtausenden wurde davon geträumt, das gesamte Wissen der Menschheit in einer riesigen Bibliothek zusammenzubringen. Vor Kurzem schien dieser Traum Realität zu werden. Heimlich, still und leise arbeitete Google an einem Projekt, in dem in Zusammenarbeit mit den renommiertesten Bibliotheken der Welt jedes gedruckte Wort auf dem Planeten gescannt und digitalisiert werden sollte. Was könnte daran falsch sein?

Ben Lewis' Google and the World Brain zufolge eine ganze Menge. Manche meinen, dass das Vorgehen von Google einem Diebstahl enormen Ausmaßes gleichkommt. Andere sehen es als Versuch, unser gemeinsames kulturelles Erbe zu monopolisieren. Und wiederum andere werfen dem Konzern vor, zur allgemeinen Verblödung beizutragen, indem er versucht, komplexe Ideen zu durchsuchbaren „extra-langen Tweets“ zu verdichten. Schließlich finden sich die vielfältigen Gegner*innen des Projekts zusammen, um die Verwirklichung des ehrgeizigen Traums zu verhindern. Fesselnd enthüllt Google and the World Brain ein multinationales Raubdelikt, bei dem viel auf dem Spiel steht. Es ist ein Film über Träume, Dilemmas und Gefahren des Internets, der Alternativen zum technologischen Utopismus unserer Zeit eine Stimme verleiht.

Co-präsentiert von CROSSROADS – Festival Für Dokumentarfilm und Diskurs

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