Eiterherd

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Erst wenn der Eiterherd voll ausgereift, also prall gefüllt ist (oft mit Druckschmerzen verbunden), mit einer zuvor ausgeglühten Nadel eröffnen und durch vorsichtiges Ziehen der Haut an zwei sich gegenüberliegenden Stellen seitlich der Wunde entleeren. Die Öffnung soll nie durch Druck auf den Eiterherd erzwungen werden (vergrößert den Infektionsherd!). Eröffneten Eiterherd mit Ringelblumentee oder verdünntem Kamillenextrakt baden (mit steriler Gaze gründlich auswaschen) und danach einen Verband mit Salbe anbringen. Verband täglich zweimal erneuern bis zum erfolgten Wundverschluss.