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Everybody Shaking: widerständige Lebenslust, liebevolle Weltbeziehungen

Panel

Donnerstag, 05 März 2026

14:30 - 16:00 Heimatsaal

“The personal is political.” Carol Hanisch

Alles ist in Bewegung und vieles steht zugleich unter enormem Druck. Körper, Demokratien, Ökosysteme, soziale Beziehungen. Everybody Shaking öffnet den Blick auf Lebendigkeit als Gegenstück zu Leistungsversprechen, als etwas Fragiles und Geteiltes. Nicht stärker werden um jeden Preis, sondern spürbar bleiben. Nicht optimieren, sondern sorgen.

Was bedeutet es, in einer Zeit permanenter Erschöpfung lebendig zu sein? Wie lassen sich Vitalität und Regeneration jenen Logiken entziehen, die sie als neue Form von Ableismus oder Longevity-Kapitalismus instrumentalisieren? Wie können Fürsorge, Verletzlichkeit und Liebe zu politischen Kräften werden?

In diesem Gespräch finden Body Politics, Critical Care und mehr-als-menschliche Beziehungen zueinander. Simon(e) van Saarloos, Schriftsteller:in und Autor:in von "Against Ageism. A Queer Manifesto", hinterfragt normative Vorstellungen von Alter und Beziehungen. Andrea Schöne, Autorin, Journalistin und politische Bildnerin, bringt Perspektiven von Inklusion und (Öko)Ableismus ein. Jol Thoms, Künstler und Forscher, teilt den Blick auf Care als Beziehung zwischen menschlichen und mehr-als-menschlichen Welten. Moderiert von Elevate Kuratorin und Transformationspsychologin Irina Nalis fragt das Panel, wie “Vital Signs”, zu widerständigen Formen von Lebendigkeit werden können.