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Erich Moechel
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Der Journalist und Autor Erich Moechel ist Mitbegründer von quintessenz, dem Verein zur Wiederherstellung von Bürgerrechten im Informationszeitalter. Moechel ist Mitglied im International Board of Advisors von Privacy International und hat die internationalen Big Brother Awards mitbegründet. Im Laufe seiner langjährigen journalistischen Tätigkeit (Falter, Ö1, Standard, Wirtschaftsblatt, Telepolis und aktuell: orf.at) hat Moechel viele investigative Glanzstücke publiziert. Auch in zahlreichen TV-Formaten tritt Moechel zu Themen rund um Datensicherheit und Cyberwar regelmäßig als Experte auf.

Aufsehen erregten seine Recherchen zu den Enfopol-Papieren, die zu weiteren Berichten über die europäischen Normierungsanstrengungen in Sachen Telekommunikationsüberwachung führten, die er in der c't, Telepolis und unter futureZone.ORF.at (now defunct) veröffentlichte. Gemeinsam mit der Telepolis-Redaktion erhielt Moechel 2000 den Europäischen Preis für Online-Journalismus der Medien-Konferenz Net-Media in der Kategorie „Investigative Reporting“ (2000).

Moechel hält regelmäßig Vorträge zum Themenkomplex Datenschutz und Datensicherheit, automatisierte Überwachung der Kommunikation und digitale Bürgerrechte. Er war mehrmals als Experte zum Thema „Überwachung der Telefonienetze“ im EU-Parlament eingeladen, referierte an der London School of Economics, den Universitäten Frankfurt und München, dem ZKM Karlsruhe, der FH Joanneum Graz und anderen österreichischen Fachhochschulen. Dazu kommen Auftritte auf der Computers Freedom and Privacy Washington 1999, dem Einstein Forum Potsdam, dem Ars Electronica Festival 2007, zahlreichen Kongressen des Chaos Computer Club, bei Veranstaltungen der österreichischen Wirtschaftskammer sowie verschiedenen Kongressen der Global Internet Liberty Campaign, von European Digital Rights und Privacy International.