Cradle to Cradle und Permakultur: Auswege aus der Rohstoffkrise?

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Von der Knappheit zur Fülle?

Schienen im vorigen Jahrhundert neue Technologien und industrielle Produktion Wohlstand für alle zu garantieren, hat sich in den letzten Jahrzehnten herausgestellt, dass damit Lebensgrundlagen zerstört werden. Ökosysteme drohen zu kollabieren, und die rasante Verknappung essentiell wichtiger Rohstoffe stellt uns vor große Herausforderungen.

Können Wohlstand und Lebensqualität wirklich nur durch die Zerstörung der Umwelt und den Raubbau an Ressourcen erreicht werden? Permakultur und Cradle to Cradle stellen genau das in Frage. Durch eine Veränderung der Produktionsweise – von linearen Abläufen (vom Rohstoff zum Abfall) hin zu geschlossenen Materialkreisläufen, in denen jedes Produkt nach Gebrauch wieder in einen natürlichen oder technischen Kreislauf eingebracht wird – muss Wohlstand nicht mehr auf Kosten der Natur gehen. Dafür ist eine grundlegende Veränderung sozialer Verhältnisse notwendig, deshalb verstehen sich C2C und Permakultur auch als Gestaltungsprinzipien für eine lebenswertere Gesellschaft im 21. Jahrhundert.

Nach einem kurzen Vortrag Richard Heinbergs über Ressourcenverknappung und Peak Everything sowie Einführungen in Cradle to Cradle und Permakultur werden die beiden Ansätze kritisch diskutiert und ihr Potenzial für emanzipatorische gesellschaftliche Veränderungen wird untersucht.


Richard Heinberg (Post Carbon Institute / us)

Rainer Rosegger (Pilotprojekt / at)

Teresa Distelberger (Projektkoordinatorin C2C, Fa. Gugler / at)

Margarethe Holzer (Permakulturakademie im Alpenraum / at)


Moderation: Brigitte Kratzwald (commons.at / AT)



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21.10.2011 - 13:00
Forum Stadtpark

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